Jingle

Checkt unseren coolen Jingle und verbreitet ihn weiter! Am 04. Mai machen wir den Nazis die Hölle heiß – und das mitten im erzkatholischen Eichsfeld!

Interview beim Stadtradio Göttingen

Wir haben da neulich mal ein Interview gegeben.
Nachzuhören ist der Bericht hier.

Info-/Mobi-Veranstaltungen

Mit einem Klick auf Termine seht ihr unsere Info- bzw. Mobi-Veranstaltungen. Kommt dorthin und informiert euch über den „Eichsfeldtag“.
Wir sehen uns dann spätestens am 04. Mai!

Anderer Name – Gleicher Nazischeiß

Der „Eichsfeldtag“ heißt ab jetzt „Nationaler Kundgebungstag“.
Matthias „Matze“ Fiedler von der NPD Eichsfeld schrieb dazu einen Post auf Facebook, der leider inzwischen gelöscht ist, Folgendes:

„Endlich ist es wieder so weit, die erste nationale Großveranstaltung im Jahr findet erneut im Eichsfeld statt. Am 4.5.2013 (Sa.)! Beginn ist um 12.00 Uhr! In Leinefelde.

Was in letzten 2 Jahren unter dem Motto „Eichsfeldtag“ begann findet nun seine Fortführung im „Nationalen Kundgebungstag“ Hintergrund ist die dynamische Entwicklung die unsere Veranstaltung in den letzten 2 Jahren erlebt hat.
Immer mehr Initiativen von Freien Nationalisten und der NPD finden sich an diesem Tag im Eichsfeld zusammen um eine gewaltiges Bekenntniss an die deutsche Zukunft abzulegen. Auch in diesem Jahr freuen wir uns das neben den Kameraden vom TDDZ und dem Trauermarsch Bad Nenndorf weitere Gruppen und Initiativen auf unsere Veranstaltung begrüßen zu dürfen. (Dazu später mehr.)

Den Haupteil unserer Kundgebung werden, wie in den letzten 2 Jahren, Rede- und Musikbeiträge ausmachen!

Dafür haben wir gewonnen:

Musik die Gruppen – Sleipnir
und – WoA (Words of Anger)
+ eine Überraschung.

Redner sind wie folgt:

Thorsten Heise (Vorsitzender KV Eichsfeld)
Patrick Wieschke (Landesvorsitzender in Thüringen)
Dr. Pierre Krebs (Publizist)
Udo Voigt (Bundesvorsitzender a. D.)

Kommt alle am 4.5.2013 nach Leinefelde um an die Herren in Erfurt und Berlin ein klares Signal zusenden. Die nationale Opposition lässt sich nicht auseinander dividieren!
Unsere Heimat ist mehr als nur ein Wirtschaftsstandort!
Dafür kämpfen wir. ZUSAMMEN!

(weiter Infos folgen in Kürze)“

Dass die NPD Eichsfeld nun eher „Freie Kräfte“ mobilisieren will, ist für uns nichts Neues, der Trend ging im letzten Jahr schon dahin.
Wenn wir, wie bekannt, auch am 04.05. nach Leinefelde fahren, hoffen wir natürlich darauf, dass Matze sich dann auch noch so freut!

Update 09. April: Auf dem Flyer der Nazis steht inzwischen trotzdem „Eichsfeldtag“. Eigentlich ist uns das aber auch egal, es ist wie gesagt der gleiche Scheiß.

Rechtes Event im Eichsfeld – Öffentliche Positionierung der Kreistagsparteien unzureichend

Am 04. Mai 2013 veranstaltet der bundesweit bekannte Neonazi Thorsten Heise im thüringischen Leinefelde den „Eichsfelder Tag“. Im Vorfeld haben am 20.03. die kommunalen Parteien von Linke bis CDU eine Resolution im Eichsfelder Kreistag verabschiedet, bei der sie sich gegen die rechte Ideologie stellten und für Zivilcourage aussprachen. Linke AktivistInnen kritisieren diese Positionierung als unzureichend.

Bei der zum dritten Mal stattfindenen neonazistische Großveranstaltung handelt es sich um eine überregional mobilisiertes Rechtsrockkonzert, bei dem in den letzten Jahren über 2000 Nazis teilnahmen . Ihre Zielgruppe versuchen die Nazis zu erweitern, indem sie neben Rechtsrock auch Familienfest ähnliche Strukturen in Form von Kinderbespaßung, Bratwürstchen und Bier anbieten. Eine Sprecherin der Eichsfelder Linksjugend sagt: “Ziel ist es, eine Akzeptanz für die Neonazi-Ideologie bei der Bevölkerung zu schaffen, um darüber die lokalen NPD-Strukturen und Nazi-Zusammenhänge zu stärken.”

In ihrer Resolution haben die Parteien die Veranstaltung öffenlich kritisiert, auf die Veranstaltungen des ‘Eichsfelder Bündnis gegen Rechts’ hingewiesen und die Bevölkerung aufgerufen, diese zu besuchen. Jedoch wurde darauf verzichtet, weitere Schritte einzuleiten. Die linke Aktivistin Katja Piloska konkretisiert dies: “Die Stadt Leinefelde kann über eine solche Resolution nicht die Verantwortung dafür abschieben, dass diese Veranstaltung stattfindet. Man hätte sie aufgrund der rechtsradikalen Bands und aus bürgerlich-demokratischer Sicht spätestens nach Bekanntwerden der undurchsichtigen Verbindungen Thorsten Heises zu NSU-Kreisen einfach verbieten müssen. Es ist unverständlich, warum es nicht einmal versucht wurde.”

Bereits in den letzten Jahren gab es massive Proteste gegen diese Neonazi Veranstaltung.
Patrick Humke-Focks von der Göttinger Linkspartei lobte das Engagement der letzten Jahre. Diese bauten auf ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis auf und bestanden sowohl aus dem Engagement von EichsfelderInnen als auch von AntifaschistInnen aus den umliegenden Städten.

Laut Aussagen des Antifaschsitischen Bündnisses gegen den Eichsfelder Tag, darf den “Nazis kein Raum mehr für ihre Propaganda gegeben werden”.